Apr 042013
 

davanti 2 gr OLSUnser beliebtes, jedes Jahr wiederkehrendes Angebot -
damit Ihre Espressomaschine immer startklar für das Frühjahrsgeschäft sein wird:

• Austausch aller Siebträgerdichtungen und Duschensiebe

• Messung und Nachjustierung von Pumpen- und Dampfdruck sowie Wasser-Temperatur

• Kontrolle des Mühlen-Mahlgrades und ggf. Einstellung

Jeweils Ende Februar bis Anfang April gilt unser vergünstigtes Angebot zum Komplettpreis von
€ 50,- / 2-gruppig bzw. € 70,- / 3-gruppig, zzgl. MwSt.
Darüber hinaus gehende Defekte oder Ersatzteile müssen natürlich extra berechnet werden.

Planen Sie schon heute Ihren Wartungstermin für diesen Zeitraum ein und sparen Sie bares Geld!
Dieses besondere Angebot können wir nur für Kaffeekunden der Firma Tranquillo anbieten und gilt auschließlich für Siebträgermaschinen.

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Feb 192013
 

Der Espresso ist nicht nur ein „schnell“ zubereiteter Caffè, so wie es der Name vermuten läßt, sondern ein auf ausdrücklichen (espresso) Wunsch des Gastes zubereiteter Caffè. Ein Caffè, der Tasse für Tasse frisch zubereitet wird. In der Geschichte der Caffèzubereitung war diese Frische revolutionär, bislang wurde in den meisten anderen Verfahren ein Vorrat an Caffè produziert, der dann nach und nach tassenweise verteilt wurde und die wundervollen Caffèaromen vermissen ließ.

Es war ein langer Weg hin zu dieser perfekten Art, Caffè zu machen. Zwar wurden die ersten Vorläufer der Espressomaschine schon auf der Weltausstellung 1855 in Paris vorgestellt, doch erst 1901 meldete Luigi Bezzera ein Patent auf eine funktionsfähige Espressomaschine an. Zwei Jahre später erwarb Desiderio Pavoni das Patent, um seinen Freund aus Geldnöten zu befreien, und begann eine erste industrielle Produktion. Auf der Mailänder Messe 1906  wurde der erste „caffè espresso“ dem Publikum vorgestellt. Parallel dazu entwickelte Teresio Arduino eine eigene Maschine, die unter dem Namen „Victoria Arduino“ bekannt wurde. Der Erfolg der Maschinen von Bezzera, Pavoni und Arduino führte zur Gründung weiterer Herstellerfirmen, deren Namen noch heute die Szene mitbestimmen: La CimbalIi, La Marzocco, La San Marco und Rancilio.

Der nächste größere Entwicklungsschritt erfolgte 1935. Francesco Illy trennte bei seiner Espressomaschine „Illetta“ Wärmequelle und Druckerzeugung, um die Verbrennung des Caffès durch zu hohe Temperaturen zu umgehen. Dann entwickelte Cremonesi 1938 ein Verfahren, bei dem eine große Feder durch einen Hebel zusammengedrückt wird, die ihrerseits den Kolben schiebt, der das Wasser komprimiert. Diese Espressomaschine bewährte sich das erste Mal in Achill Gaggias Caffèbar, der mit seinem Caffè unzufrieden war und etwas Neues ausprobieren wollte. Aber erst nach dem Krieg  begann Gaggia mit der Produktion des Kolbenmodells. Den Espresso krönte zum ersten Mal eine „Crema“, die cremige Schaumschicht.
Auch Ernesto Valente war von der Materie so fasziniert, dass er eine eigene Firma gründete: Faema. Schließlich kam es 1961 zum entscheidenden Schritt hin zu einer modernen Espressomaschine. Valente baute statt der Feder eine Pumpe zum Druckaufbau in seine Maschinen. Das frische gefilterte Wasser führte er in einem Kupferrohr durch den Dampfkessel und dann – auf die richtige Temperatur erhitzt – zum Caffèmehl. Vervollkommnet wurde dieses Verfahren durch die Entwicklung der Brühgruppe, die ihren Namen nach der berühmten Faema E 61 bis heute behielt. Im Wesentlichen beruhen alle aktuellen Siebträgermaschinen noch auf den Techniken der Faema E 61. Sie ermöglichen den optimalen Caffè, den Espresso, eine Explosion von Aromen und eine Vielfalt von Geschmacknuancen.

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