Essig – wie er entsteht

  Essig – wie er entsteht

Essig entsteht durch Fermentation. Ausgangspunkt ist immer ein alkoholhaltiges Produkt – zum Beispiel Wein, Most, Cider oder vergorener Fruchtsaft. In einem zweiten Schritt wandeln sogenannte Essigsäurebakterien den Alkohol mithilfe von Sauerstoff in Essigsäure um. Dieser Prozess verleiht dem Essig seine typische Säure und seinen Charakter.

Je nach Ausgangsprodukt, Herstellungsweise und Reifezeit entstehen sehr unterschiedliche Essigtypen: von mild und fruchtig bis komplex, würzig und kräftig. Handwerklich hergestellte Essige reifen oft langsam, manchmal in Holzfässern, und entwickeln dabei Tiefe, Balance und Aromatik.

Bei hochwertigen Essigen wird auf Zusätze, künstliche Aromen oder starke Filtration verzichtet. Das Ergebnis ist ein lebendiges Produkt, das nicht nur zum Würzen dient, sondern Geschmack prägt – in der Küche genauso wie im Glas.

1. Ausgangsprodukt
Wein, Apfelwein oder ein anderes alkoholisches Getränk dient als Basis.

2. Kontakt mit Sauerstoff
Die Flüssigkeit reift in Holzfässern oder offenen Behältern. Sauerstoff ist essenziell, da Essigsäurebakterien aerob arbeiten.

3. Essigmutter
An der Oberfläche bildet sich eine gallertartige Schicht – die sogenannte Essigmutter. Sie wandelt Alkohol in Essigsäure um.

4. Langsame Reifung
Der Essig wird nicht erhitzt oder gefiltert. Aromen entwickeln sich schonend und komplex.

5. Teilweises Abziehen
Nur ein Teil des fertigen Essigs wird entnommen, der Rest dient als Starter für den nächsten Ansatz.

Bei hochwertigen Essigen wird auf Zusätze, künstliche Aromen oder starke Filtration verzichtet. Das Ergebnis ist ein lebendiges Produkt, das nicht nur zum Würzen dient, sondern Geschmack prägt – in der Küche genauso wie im Glas.

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