Der Kaffee „Café Sueño“ stammt aus der südmexikanischen Region Chiapas, einem der wichtigsten Kaffeeanbaugebiete des Landes. Dort wird er überwiegend von vielen kleinbäuerlichen Familienbetrieben angebaut, die ihre Ernten häufig in Kooperativen zusammenschließen. Eine bekannte Organisation in der Region ist zum Beispiel CABONOCH, in der tausende Produzentinnen und Produzenten gemeinsam arbeiten und ihren Kaffee vermarkten.
Der Kaffee wächst in den bergigen Hochlagen von Chiapas, meist auf Höhen zwischen etwa 1.100 und 2.200 Metern. In diesem kühlen, feuchten Klima gedeihen vor allem Arabica-Sorten wie Bourbon, Typica oder Caturra besonders gut. Die Kaffeekirschen werden in der Regel von Hand geerntet und anschließend nach dem sogenannten gewaschenen Verfahren aufbereitet, bei dem das Fruchtfleisch entfernt und die Bohnen gewaschen und getrocknet werden. Durch die Zusammenarbeit in Kooperativen können die Kleinbauern ihre Ernten bündeln, bessere Preise erzielen und häufig auch ökologische oder fair gehandelte Anbaumethoden umsetzen. Der Name „Sueño“ (spanisch für „Traum“) steht dabei oft sinnbildlich für die Idee, hochwertigen Kaffee aus nachhaltigem Anbau zu produzieren und damit die Lebensgrundlage der Familien in den ländlichen Regionen von Chiapas zu sichern.