Weinbau ist für mich ein Raum der Vielfalt – und eine Schule des Akzeptierens. Ein Arbeiten im Rhythmus der Tage, geprägt von Sonne, Mühe, Freude, Zweifel, Erfolg und Verantwortung. Vor allem aber bedeutet es, Verantwortung für ein Stück Land zu übernehmen, das ich bewirtschaften darf.
Im Keller verfolge ich einen minimalistischen Ansatz. Alles Wesentliche ist bereits in den Trauben angelegt. Meine Aufgabe ist es, möglichst wenig einzugreifen und Weine entstehen zu lassen, die spontan, lebendig und frei sind. Sie sollen Zeit bekommen, sich zu entwickeln – im eigenen Tempo. Geduld und Vertrauen sind dabei zentral.
Ich bewirtschafte einen Weinberg in Rača bei Bratislava, gekeltert wird in Svätý Jur. Der erste Jahrgang mit kommerziellem Anspruch war 2017, 2021 habe ich das Weingut erstmals öffentlich vorgestellt.



