Domaine La Nouvelle Donne
die Domaine La Nouvelle Donne die Geschichte einer faszinierenden Metamorphose. Gegründet im Jahr 2007 von Wilfried Valat – einem ehemaligen Mikrobiologen und Biochemiker, der sein Labor gegen die Reben tauschte –, steht der Name des rund 13 Hektar großen Gutes sinnbildlich für ein „neues Kapitel“ und das mutige Vorhaben, die Karten im traditionellen Weinbau völlig neu zu mischen. Nahe der geschichtsträchtigen Gemeinde Calce trotzen die teils uralten Rebstöcke auf einer Höhe von bis zu 350 Metern den extremen Elementen der Natur. Während die Region oft für schwere, opulente Tropfen bekannt ist, nutzt Valat die kühlen Nächte und die stetigen Winde des Col de la Done, um den Weinen eine im Roussillon seltene, fast schwebende Eleganz und Frische abzugewinnen. Die Seele dieser Kreationen wurzelt in kargen, tiefgründigen Schieferböden markanter Parzellen wie Clot de l’Olby, auf denen regionale Rebsorten wie Carignan, Grenache und Macabeu wachsen. Die Bewirtschaftung folgt einem kompromisslosen biologischen Credo: Reine Handarbeit und extrem niedrige Erträge von oft nur 7 bis 15 Hektolitern pro Hektar legen das Fundament im Weinberg. Im Keller setzt sich dieser minimalistische Geist nahtlos fort, wo die Trauben ausschließlich mit wilden, weineigenen Hefen vergären, behutsam in gebrauchten Holzfässern reifen und schließlich ungeschönt, ungefiltert und meist gänzlich ohne Schwefel abgefüllt werden. Benannt mit cineastischen Anspielungen wie „La Nouvelle Vague“spiegeln diese lebendigen, tiefgründigen Naturweine Valats Leidenschaft für das klassische Kino wider und gelten heute als Paradebeispiel für die visionäre Avantgarde der französischen Weinszene.