2015 kehrte der damals 27-jährige Claudio Campaner Mailand den Rücken und erwarb nahe Bacedasco Alto bei Piacenza einen einzigen Hektar Rebland. Sein Ziel war von Beginn an klar: nicht nur Wein zu machen, sondern den gesamten Kreislauf der Frucht zu leben – vom Wein bis zur Destillation. Der Name Dis-tina steht genau dafür, als Verbindung von Distilleria und Cantina.
Schon zuvor hatte Claudio bei Vittorio Capovilla, einem der renommiertesten Brenner Italiens, gelernt. Die Weinberge stellte er sofort auf biologische Bewirtschaftung um. Reben und Obstbäume werden bis heute mit großer Sorgfalt und viel Handarbeit gepflegt.
Im Keller folgt er konsequent den Prinzipien der Naturweinbewegung: spontane Gärung, minimale Eingriffe, keine Filtration oder Klärung. Die Traubenschalen werden anschließend zu Grappa destilliert und als organischer Dünger wieder in den Weinberg zurückgeführt. So schließt Dis-tina den Kreis – kompromisslos, handwerklich und mit klarer Haltung.
